Das kleine FilmMuseum gründete und erbaute die Karolinger Anfang 2016 in Bad Tölz. 

 

Im alten Herderbad erbaute Sie original getreu mit viel Liebe zum Detail das berühmte Büro des Kommissars Benno Berghammer aus dem Bullen von Tölz, die gemütliche Küche aus Peter Steiners " Zum Stanglwirt"  eine Wickinger Hütte sowie einen Teil des Wickingerschiffes aus Bully Herbigs " Wickie und die starken Männer", sowie ein Teil des "Black and White Castle" aus der Krimikomödie von Bastian Pastwka und Olivier Kalkhofes " Der Wixxer". 

Auch Ottfried Fischers " Pfarrer Braun" und Bullys " Hui Buh Das Schloßgespenst" fehlten in der Filmausstellung nicht.

 

Neben dem alltäglichem Museumsbetrieb, wurde das Museum auch für Events wie zum Beispiel " Das Bullen Casting" verwendet.

 

Gerda Steiner unterstütze das Museum mit ihren Andenken an die Peter Steiner Theaterzeit, die auch öfters im Tölzer Kurhaus ihre TV-Aufzeichnungen machten.

 

Nach der Auflösung im Dezember 2017 stellte Nessy einen Teil ihrer Sammlungen der BAVARIA Filmstadt zur Verfügung, die heute noch dort besichtigt werden können, wie unter anderem der beeindruckende Thron des Schrecklichen Svens, gespielt von Günther Kaufmann aus Wikie und die starken Männer.

 

 

 

 

 

 

Die Kurstadt hat nun ein eigenes Filmmuseum im Herderbad. Eröffnet wird es stilecht mit rotem Teppich.

Von Claudia Koestler

Süddeutsche Zeitung

 

"Wenn ein Bulle-von-Tölz-Film gedreht wird, bin ich sofort mit dabei." Das erklärte die Schauspielerin Christiane Blumhoff begeistert zu den Plänen, die gerade ein Tölzer Team um Nessy Karolinger, Andreas Jordan und Markus Kleinhans schmieden. Sie wollen unbedingt den 70. Teil der Erfolgsserie mit Ottfried Fischer realisieren, und zwar als Kinofilm. Blumhoff war bereits in der Serie als Tante des von Fischer verkörperten Kommissars Benno Berghammer aufgetreten und ist zudem bundesweit durch ihre Rollen im Theaterstadl von Peter Steiner beziehungsweise dessen Serie "Zum Stanglwirt" bekannt. Am Mittwoch war Blumhoff eine von zahlreichen Ehrengästen bei der Eröffnung des neuen Filmmuseums im Tölzer Herderbad. Dort schritt sie im Scheinwerferlicht von Kameras begleitet über den roten Teppich. Die ebenfalls nicht gerade rampenlichtscheue Nessy Karolinger hatte in dem Gebäude, das Anton Hoefter zur Verfügung stellt, bislang ein Bulle-von-Tölz-Büro eingerichtet. Nun aber sind die Räumlichkeiten mit zahlreichen Requisiten aus weiteren bekannten Serien und Filmen zu einem kleinen, aber feinen Filmmuseum ergänzt und erweitert worden. Besucher finden dort beispielsweise Originalkostüme, Trinkbecher, Hütten, Betten, sowie Segel und Schwerter aus den Wickie-Filmen, die zum Teil am Walchensee gedreht wurden.

Doch auch wenn zahlreiche Ausstellungsstücke Lokalbezug haben, ist dieser keine Bedingung für das Museum: So hat zum Beispiel auch Inspector Rather Short die letzte Ruhe im Herderbad gefunden. Zumindest steht dort neben Requisiten und Kostümen auch der Grabstein des Partners von Chief Inspector Even Longer aus der Edgar Wallace-Parodie "Der Wixxer" mit Oliver Kalkofe, Oliver Welke und Bastian Pastewka. Auch einige Kuriositäten aus dem Schloss, in dem die Komödie spielt, finden sich nun im Tölzer Museum: Mopsplastiken oder Wandgemälde, deren Motive Ähnlichkeiten mit Camilla Parker Bowles und Josef Ratzinger aufweisen.

Ein Höhenpunkt für Fans dürfte auch die "Peter-Steiner-Ecke" sein. Die Originalstube ist nun im Herderbad zu sehen und zu begehen, garniert mit Dutzenden von Fotos aus der Produktion. "Selbst als Hamburger Deern habe ich früher immer schon gerne den Stanglwirt geguckt. Ich habe es geliebt und liebe es bis heute", sagte Karolinger. Dass sie an die originalen Bühnenteile kam, verdankte sie Gerda Steiner, Petra Auer und Ulla Kling, die ebenfalls bei der Museumseröffnung waren. Schließlich sei nicht nur der Bulle von Tölz ein Aushängeschild für die Kurstadt als Drehort, sondern auch die "Stanglwirt"-Serie: "Fast 90 Prozent aller Folgen wurden nämlich im Kurhaus aufgezeichnet", erklärte Karolinger.

Geöffnet ist das Filmmuseum im Herderbad, Herderstraße 5, Bad Tölz, immer sonntags von 11 bis 18 Uhr.

 

 

Der Aufbau

Der Aufbau fand zunächst in der alten Wandelhalle in Bad Tölz statt, doch auf Grund unzureichender Sicherheit von Seiten der Feuerwehr, musste die Karolinger die zum Teil fertigen Kulisse in nahe liegende Herderbad bringen und dort das Museum fertig stellen.

 

Die damaligen Dreharbeiten zum Bullen von Tölz, fanden in der Wandelhalle statt. Denn dort wurde das Büro ab der 8 Folge aufgebaut, auf Grund der ruhigeren Umgebung, denn auf Dauer im Stadtmuseum zu filmen wäre nicht möglich gewesen. In der Marktstraße nutze man dann nur noch den Bürgergarten Torbogen als Eingang zum Fiktiven Büro und Polizeiwache.

 

Nessy studierte jede Folge des Bullen und machte sich Notizen, Screenshots, zeichnete die Grundrisse, Ein- und Ausgänge mit, sprach mit damaligen Mitarbeitern und Schauspielern um genau zu wissen was wo im Büro stand und wie es Aufgebaut war.

Mit All diesen Infos und Fotos der Produktion erbaute sie original getraue Kulissenwände, für die Einrichtung erhielt sie Unterstützung mit original Requisiten die Sie von den Schauspielern bekam und die Gewerkschaft der Polizei freute sich wieder ihre Plakate, Notizblöcke etc zur Verfügung zu stellen. Die GdP unterstütze schon damals die Produktion, Auch heute noch findet man immer wieder Produkte der GdP in Serien wie Hubert und Staller oder die Rosenheim Cops.

 

 

 

 

Events im FilmMuseum

Zum Bullen Casting wurde das FilmMuseum als Begrüßung und Anmeldung verwendet. Hier zwischen all den Filmstücken konnten die Jung Bullen erste Filmluft schnuppern. Stilecht wurden die Anmeldeformulare im Berghammer Büro ausgefüllt. Nach dem ersten Vorsprechen ging es dann rüber ins Kleine Kurhaus um dort zusammen mit Katerina Jacob Szenen zu erarbeiten.

Das Plakat zum Bullen Casting- Copyright Karolingerevents.de
Das Plakat zum Bullen Casting- Copyright Karolingerevents.de
Und Action...Katerina Jacob erarbeitet mit den Jungs Szenen im kleinen Kurhaus
Und Action...Katerina Jacob erarbeitet mit den Jungs Szenen im kleinen Kurhaus

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